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Aktuelles
Der letzte Call des europäischen Förderinstruments ARTEMIS unterliegt einem sehr knappen Zeitplan, da mit dem Auslaufen des 7. Europäischen Rahmenprogrammms Ende 2013 Vertragsverhandlungen für FuE-Projekte, die in diese Förderphase fallen, bis Ende diesen Jahres abgeschlossen sein müssen. Es ergeben sich folgende Fristen für die Einreichung von FuE-Projekten:
- Call-Öffnung: 26. Februar 2013
- Expression of Interest (optional): bis 8. März 2013 (Rüdkmeldung erfolgt bis 12. April 2013)
- Post Brokerage Event: 23. April 2013 in Brüssel
- Call-Schließung: 6. Juni 2013
- Entscheidung zur Evaluation der Projektanträge und Start der Vertragsverhandlungen: September 2013
- Finale Entscheidung zur Förderung von FuE-Projekten: bis Mitte Dezember 2013
- Projektstart: Anfang 2014
Informationen zum ARTEMIS Call 2013 unter: ARTEMIS-JU
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Auszug aus dem Newsletter SafeTRANS News 3/2012: Die Projektausschreibung des fünften
Calls des europäischen Förderinstruments ARTEMIS endete im September 2012. Nach der Evaluierung der eingegangenen Projektanträge, den Full Project Proposals,
stehen zwei Projekte mit maßgeblicher Beteiligung von SafeTRANS-Mitgliedern auf der Liste der zur Förderung vorgeschlagene Projekte: CRYSTAL (Critical System Engineering Acceleration) und HoliDes (Holistic Human Factors and System Design of Adaptive Cooperative Human-Machine Systems).
Aktuell finden die Verhandlungen zur Förderung der Projekte zwischen der ARTEMIS Joint Undertaking (ARTEMIS JU) und den Projektpartnern in Abstimmung mit den nationalen Behörden statt. Nachgelesen werden können die Ergebnisse der Vertragsverhandlungen nach Veröffentlichung auf der Webseite der ARTEMIS-JU.
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Auszug aus dem Newsletter SafeTRANS News 3/2012: Die im europäischen Projekt CESAR entwickelte Referenz-Technologie-Plattform wurde von der ARTEMIS Industry Association(ARTEMIS-IA) zertifiziert. Der Beschluss zur Vergabe des Labels
für die CEASR-Entwicklungsplattform (Reference Technology Platform, kurz: RTP) wurde während des ARTEMIS-IA Steering Board Meetings beim ARTEMIS/ITEA Co-Summits am 30. Oktober 2012 in Paris gefasst. Die CESAR-RTP unterstützt speziell die Entwicklung sicherheitskritischer eingebetteter Systeme in den Domänen Automotive, Aerospace, Automation und Rail.
Dazu werden Entwicklungsstandards, -methoden und Prozess sowie Entwicklungswerkzeuge, die teils in Projekten entwickelt wurden, in die RTP integriert.
Durch die Verwendung interoperabler Tools und Methoden in unterschiedlichen Industriezweigen können unter Anwendung der RTP Qualität und Ressourcen optimiert werden.
Weiterführend zur CESAR-RTP werden Pläne entwickelt, für die Etablierung eines der RTP zugrunde liegenden Interoperabilitätskonzepts als Industriestandards. Diese Abstimmungsaktivitäten im Rahmen der sogenannten Cooperation RTP werden unter dem Dach von EICOSE, dem European Institute for Complex Safety Critical Systems Engineering, geführt.
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Auszug aus dem Newsletter SafeTRANS News 3/2012: Vertreter der Automobilindustrie bestehend aus OEMs, Zulieferern und Werkzeugherstellern erarbeiten gemeinsam die Automotive Roadmap Embedded Systems, die 2013 veröffentlicht werden wird. Ziel der Roadmap ist es, ein gemeinsames Bild über aktuelle und zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich Embedded Systems in der Automobilindustrie zu erlagen. Dieses dient als Grundlage für zukünftiges, abgestimmtes Handeln aller Akteure sowie für firmeninterne Diskussionen über bevorstehende Entwicklungen. In zweiter Linie richtet sich die Automotive Roadmap Embedded Systems an Politik und Fördermittelgeber. Der thematische Fokus liegt auf eingebettete Systeme im (zukünftigen) Automobil sowie auf Entwicklungsmethoden, -prozessen und -werkzeugen für solche Systeme.
Im Steuerkreis vertreten sind Audi, BMW, Continental, Daimler, Fraunhofer IESE, ICS AG, Mathworks, OFFIS, Robert Bosch GmbH, RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU München und die FH Trier. Nach der Nationalen Roadmap Embedded Systems, die beim IT Gipfel 2009 der Bundesregierung vorgestellt wurde, übernimmt SafeTRANS ein weiteres Mal die Koordinierung und Moderation einer national ausgerichteten Roadmap im Bereich Embedded Systems.
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Methodik der Sicherheitsprüfung für zuverlässige Software-Architekturen in multi-kriteriellen Systemen
Auszug aus dem Newsletter SafeTRANS News 2/2012: Die ISO 26262, Part 6, Clause 7, formuliert sehr strenge Anforderungen an Softwarearchitekturen von Steuergeräten sowie deren Verifikation. Dabei werden die dynamischen Aspekte wie Schedules und Echtzeitverhalten besonders betont, wie auch die unbedingte Forderung nach Freedom-from-Interference (Requirement 4.11 sowie Annex D) bei Systemen mit heterogenen Sicherheitsanforderungen (mixed-criticality). Es muss beispielsweise ausgeschlossen werden, dass ASIL-C-Software durch ASIL-B- oder A-Komponenten blockiert oder verdrängt wird (im Schedule), speziell im Fehlerfall der nieder kritischen Komponenten. Weiterlesen...
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EICOSE - Activities and Impact
EICOSE, das European Institute for Complex Safety Critical Systems Engineering stellt sich, seine Aktivitäten und Einbettung in den europäischen FuE-Kontext in einer akutellen Broschüre, dem EICOSE Booklet , vor. EICOSE ist ein virtuelles Insitut, dass 2007 von den beiden französichen Pôles de Compétitivité Aerospace Valley und Systematic sowie SafeTRANS zur Unterstützung, Stärkung und Abstimmung von europäischen FuE-Vorhaben zu Themen sicherheitskritischer Systeme in der Transportdomäne (Automobil, Bahn sowie Luft- und Raumfahrt). Innerhalb von EICOSE arbeiten Experten grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten und fördern innovative FuE-Projekte, z.B. im Rahmen von ARTEMIS, ITEA 2 und FP7.
Das EICOSE Booklet kann auf der EICOSE-Webseite heruntergeladen werden oder bei SafeTRANS PR & Kommunikation mit Angabe Ihrer Adresse als gedruckte Broschüre kostenfrei betellt werden.
Seit Mai 2012 ist das österreichische Unternehmen TTTech Computertechnik AG Mitglied bei SafeTRANS. Die Kompetenzen des mittelständischen Unternehmens liegen bei der Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit von vernetzten elektronischen Systemen in der Industrie und
Transportbranche. TTTech ist führender Lösungsanbieter für zuverlässige Netzwerklösungen basierend auf zeitgesteuerter Technologie und modularen Sicherheitsplattformen. Das Produktportfolio ist gemäß den Anforderungen von IEC 61508, ISO 26262, EN 13849, DO-254 und DO-178B zertifizierbar. TTTech Lösungen kommen z.B. im Airbus A380, dem Boeing 787 Dreamliner und den neuen Audi-Modellen A8, A7 und A6 zum Einsatz. Im Jahr 2012 investiert das Unternehmen 20 Mio. Euro in FuE. Diese Aktivitäten werden u.a. durch SafeTRANS weiter unterstützt. TTTech wurde 1998 als Spin-Off der TU Wien gegründet und ist international tätig. Neben dem Hauptsitz in Wien ist TTTech in Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, Rumänien, den Vereinigten Staaten, Japan, Korea und China vertreten.
Ab Mai 2012 wird die ARTEMIS-IA Working Group Tool Platforms von Hervé Portier (Airbus Frankreich) und Prof. Dr. Werner Damm (OFFIS, SafeTRANS) geleitet. Durch die Ernennung der beiden neuen Chairmen wird eine konstruktive Weiterführung der begonnenen Aktivitäten hinsichtlich Erstellung, Koordinierung und Etablierung von Tool Plattforms sichergestellt. Diese Werkzeug-Platformen bauen auf Ergebnissen von europäischen Forschungsprojekten, u.a. im Rahmen des ARTEMIS- und ITEA-Programms auf, und machen z.B. Spezifikationen für Prozesse und Methoden zur Entwicklung von eingebetteten Systemen verfügbar. So wird die Produktivität und Nachhaltigkeit von FuE-Projekten durch den Austausch von Forschungsergebnissen und der domänenübergreifenden Wiederverwendung von Technologien gefördert. Hervé Portier und Werner Damm sind gleichzeit auch im Steering Board von EICOSE, dem European Institute for Complex Safety Critical Systems Engineering, vertreten.
Karlheinz Topp
Karlheinz Topp übernahm im Mai 2012 die Nachfolge als Vertreter der Robert Bosch GmbH in SafeTRANS sowie als Vertreter von SafeTRANS im EICOSE Steering Board von Wolfgang Klingenberg, der in den Ruhestand gegangen ist. In beiden Funktionen ist Karlheinz Topp Ansprechpartner für FuE-Projekte im Bereich Prozesse und Methoden für Embedded Systems der Robert Bosch GmbH: bei SafeTRANS im nationalen Kontext und bei EICOSE für europäische Themen. Karlheinz Topp ist bei der Robert Bosch GmbH im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung als Koordinaton für öffentliche Projekte zuständig. Die Robert Bosch GmbH ist SafeTRANS-Mitglied seit dessen Gründung im Jahr 2006. Informationen zur Organisationsstruktur von SafeTRANS und EICOSE finden Sie hier: SafeTRANS, EICOSE
Der 12. SafeTRANS Industrial Day bietet nebe hochkarätigen Fachvorträgen zum Thema "From C to 4th generation languages: The future of embedded software development" die Möglichkeit, die Betriebszentrale der DB Netz AG in München kennenzulernen.
[mehr Informationen]
Hintere Reihe v.l. S. Greiner (acatech), Prof. em. J. L. Encarnacao (TU Darmstadt), J. Niehaus (SafeTRANS), Prof. em. Dr. O. Herzog (Universität Bremen), H.-J. Thönnißen-Fries (ESG); vordere Reihe v.l. Dr. C. Thiel (BICCnet), Prof. Dr. H. Kagermann (Präsident acatech), Dr. E. Geisberger (fortiss), Prof. Dr. Dr. h.c. M. Broy (TU München), StS Dr. G. Schütte (BMBF), Dr. R. Achatz (Siemens) und A. Hellinger (achatec); Fotograf: SAP/Scheidle
Durch die zunehmende Vernetzung und steigende Rechenleistung von Sytsemen entstehen offene, vernetzte Cyber Physical Systems (CPS), die neue
Lösungen und Dienstleistungen ermöglichen. Um nachhaltige Innovationen in diesem Technologiefeld zu ermöglichen, sind gezielte politische, wirtschaftliche, technologische und methodische Bemühungen erforderlich.
Aus diesem Grund hat sich acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften - mit Wissenschaftlern, Verbänden und Unternehmern im Projekt Integrierte Forschungsagenda Cyber-Physical Systems, kurz: agendaCPS, zusammengeschlossen.
Die Ergebnisse des 18-monatigen Projekts wurden am 6. Dezember beim
IT-Gipfel der Bundesregierung in München übergeben.
agendaCPS analysiert die enorme gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von CPS, gibt Auskunft über den Wissens- und Technologiestand
und speziell die deutsche Position, empfiehlt Maßnahmen, um das Potenzial von CPS nutzen zu können (u.a. anhand repräsentativer Anwendungsszenarien) und unterbreitet Vorschläge für FuE-Leitprojekte.
Das Projekt wurde von der fortiss GmbH unter der Leitung von acatech-Mitglied Professor Manfred Broy, TU München, geführt. Zum Team gehören
außerdem SafeTRANS und OFFIS. Das Projekt wird vom BMBF gefördert sowie von BMW, Robert Bosch
und INTEL Deutschland unterstützt. Weitere Projektpartner sind Daimler, EADS Deutschland, ESG und die Verbände BITKOM, VDMA und ZVEI.
Die finale Studie zu agendaCPS, die im März 2012 veröffentlicht wurde, finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie auf der acatech-Projektwebseite. [externer Link]
Eine Meldung zum Start des Projekts 2010 mit weiteren Fakten finden können Sie hier nachlesen.
Beim europäische Förderinstrument ARTEMIS Joint Undertaking können FuE-Projekt bis 6. Septemer 2012 in Form von Full Porject Proposals eingereicht werden.
[mehr Informationen] (externer Link)
[weiterlesen in SafeTRANS News 1/2012, Seite 10]
Projektanträge, welche die erste Phase der Project Outlines erfolgreich bestanden haben, können Full Project Proposals bis 28. September 2012 einreichen. [mehr Informationen] (externer Link)
Die Nationale Roadmap Embedded Systems wurde am 8. Dezember anlässlich des 4. IT-Gipfels der Bundesregierung veröffentlicht.
[weiterlesen]
Das Dokument kann hier heruntergeladen werden (PDF / 3,9 MB) oder bei SafeTRANS als gedruckte Ausgabe bestellt werden. Bitten schreiben Sie dazu eine kurze E-Mail an SafeTRANS PR & Kommunikation mit Angabe Ihrer Adresse. Kontaktinformationen finden Sie hier.
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