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SafeTRANS e.V., Oldenburg, Netzwerk

30. SafeTRANS Industrial Day

Virtuelle Absicherung

Virtuelle Absicherung sicherheitskritischer hochautomatisierter Systeme Können Sicherheitsstandards auf virtueller Absicherung basieren?

Angesichts der hohen Komplexität hochautomatisierter und autonomer Systeme ist eine vollständige Absicherung nicht über traditionelle Feldtests erreichbar. Deswegen streben verschiedene Initiativen wie die VDA Leitinitiative eine zunehmende Virtualisierung der Systemabsicherung an. Virtualisierung betrifft dabei je nach Art des Tests die Virtualisierung der Systemumgebung, die Virtualisierung der Sensoren und/oder der Perzeption, die Virtualisierung der Fahrzeugdynamikmodelle oder die Virtualisierung der Implementierungsplattform des Systems. Auch für DevOps Zyklen werden zur Absicherung von Over-the-Air Updates Absicherungen in Digital Twins von bereits im Betrieb befindlichen Systemen angestrebt.

Für sicherheitskritische Systeme legen domänenspezifische Safety Standards fest, welche Artefakte und Evidenzen für die Erstellung eines Sicherheitsnachweises verwendet werden dürfen. Der Workshop adressiert die Frage, wie Argumentationsketten für Sicherheitsnachweise so gestaltet werden können, dass Sicherheitsnachweise zu einem hohen Grade auf Ergebnissen einer virtuellen Absicherung basieren können. Er legt damit einen besonderen Schwerpunkt auf die Frage, ob existierende Safety Standards so adaptiert werden können, dass in einem hohen Grad aus virtueller Absicherung gewonnene Artefakte und Evidenzen für die Konstruktion von Safety-Cases verwendet werden können. Das setzt insbesondere voraus, dass eine Virtualisierung der Zielarchitektur durch solche HW-Modelle erzielt werden können, die alle für die Safety des Gesamtsystems relevanten nicht funktionalen Eigenschaften der Zielhardware, z.B. bezüglich Fehlerhypothesen, Zeitverhalten, Leistungsaufnahme, Degradierungsverhalten, erstellt werden können und hinreichend genaue Modelle der Sensor- und Aktuatorkomponenten erstellt werden können.

Der Workshop berichtet über aktuelle Ergebnisse zur Konstruktion von Safety Cases für sicherheitskritische Systeme durch gemischt virtuelle - traditionelle Absicherungsmethoden und adressiert die Branchen Automotive, Luft- und Raumfahrt, Maritim, Rail, und Produktion.

Der Workshop dient als Kick-Off für die Formierung eines SafeTRANS Arbeitskreises, der die dabei zu lösenden Herausforderungen und erwarteten Zeithorizonte in einem Roadmap Prozess adressiert, der Ende Juni 2022 seine Arbeit aufnehmen wird.

09:00 - 09:30
Registrierung und Kaffee
09:30 - 09:45
Begrüßung

Dr. Udo Brockmeyer, BTC Embedded Systems AG / Prof. Dr. Martin Fränzle, SafeTRANS

09:45 - 10:00
Kurzvorstellung BTC Embedded Systems AG

Dr. Udo Brockmeyer, BTC Embedded Systems AG

10:00 - 10:30
The Art of Operational Safety Monitoring and Recovery at System Run Time

Henning Butz, ASES

10:30 -11:00
Requirements on Simulation for Virtual Assurance of Highly Automated Vehicles

Dr. Hardi Hungar, DLR e.V.

11:00 - 11:30
Kaffeepause und Networking
11:30 - 12:00
Applying virtual V&V methods for scenario-based homologation of a highly automated Level 4 truck in context of the ATLAS-L4 project

Dr. Matthias Büker, BTC Embedded Systems AG

12:00 - 12:30
Digitale Homologation – Ein digitaler Entwicklungskreislauf für Software-zentrierte Fahrzeuge

Jann-Eve Stavesand, dSpace GmbH

12:30 - 13:00 h
Diskussion und Ergebnissicherung sowie Identifikation von Themen für den Arbeitskreis "Virtuelle Absicherung"
13:00 - 14:00
Mittagspause
14:00 - 14:30
safe.trAIn - Sichere KI am Beispiel fahrerloser Regionalzug

Dr. Cornel Klein, Dr. Marc Zeller - Siemens AG

14:30 - 15:00
Standardization and Certification Considerations for Autonomous Train Control

Prof. Dr. Jan Peleska, Universität Bremen

15:00 - 15:30
Kaffeepause und Networking
15:30 - 16:00
Exploring virtual assurance of a Partially Automated Driving System during car following conditions

Dr. Chris Dijksterhuis, Jeroen Lammersma - Hanze University of Applied Sciences, Groningen

16:00 - 16:30
KI-Unterstützung bei der virtuellen Absicherung – Ein Leitfaden

Dr. Michael Karl, Prof. Dr. Frank Köster - DLR e.V.

16:30 - 17:00
Diskussion und Ergebnissicherung sowie Identifikation von Themen für den Arbeitskreis „Virtuelle Absicherung“
17:00
Ende des 30. SafeTRANS Industrial Day

Die Präsentation erhalten zur Zeit über das SafeTRANS Office

Informationen zur Veranstaltung Veranstaltungszeitraum
    03.06.2022
Veranstaltungsort
  • Alte Fleiwa
    Alte Fleiwa 1
    26121 Oldenburg
Ansprechpartner
  • SafeTRANS Office

    SafeTRANS e.V.
    Escherweg 2
    26121 Oldenburg
    Germany

  • Sekretariat

    Katja Bonhagen

    (+49) 441 97 22 531
    (+49) 441 97 22 502
    katja.bonhagen@safetrans-de.org
Kosten
  • Der Industrial Day ist bereits beendet
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