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Eine vollständige Absicherung hochautomatisierter und autonomer Systeme ausschließlich über traditionelle Feldtests ist aufgrund der hohen Komplexität sowohl dieser Systeme selbst, als auch der Umgebungen, in denen sie eingesetzt werden sollen, nicht effizient möglich. Mehr und mehr müssen daher Test-, Validierungs- und Verifikationsmethoden auf Modelle dieser Systeme und ihrer Umgebungen zielen und über virtuelle Verfahren – insbesondere Simulationen – durchgeführt werden. Eine offene Forschungsfrage ist dabei, inwieweit sowohl die System- und Umweltmodelle als auch die Simulationsalgorithmen soweit verbessert werden können, dass die durch Safety Standards für Sicherheitsnachweise festgelegte Genauigkeit und Realitätskonformität erreicht werden kann.
In Fortführung der Thematik des 30. Industrial Day fokussiert dieser Workshop konkret auf die Modellierung und Simulation von Zielarchitekturen, inklusive der Sensorik und Aktuatorik, und diskutiert dabei insbesondere die Frage, wie eine Virtualisierung der Zielarchitektur durch solche HW-Modelle erzielt werden kann, mit denen alle für die Safety des Gesamtsystems relevanten nicht funktionalen Eigenschaften der Zielhardware, z.B. bezüglich Fehlerhypothesen, Zeitverhalten, Leistungsaufnahme, Degradierungsverhalten, erstellt werden können und die hinreichend genaue Modelle der Sensor- und Aktuatorkomponenten beinhalten.
Prof. Dr. Werner Damm, SafeTRANS e.V.
David Nickel, AVL Deutschland GmbH
Dr. Laura Beermann, Robert Bosch GmbH
Dr. Marc Zeller, Siemens AG
Tobias Dörr, Karlsruher Institut für Technologie - KIT
Dr. Kim Grüttner, Gregor Nitsche, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt -DLR
Dr. Mohammed Abuteir, TTTech Auto AG
Tiziano Munaro, fortiss GmbH
Dr. Thomas Waschulzik, Siemens Mobility
Die Präsentationen erhalten Sie im Moment über das SafeTRANS Office.
SafeTRANS e.V.
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Katja Bonhagen
(+49) 441 97 22 531(+49) 441 97 22 502katja.bonhagen@safetrans-de.org